TTC 1960 Tüschnitz – TSG Bamberg II 0:9

An eine 0:9 Klatsche der 1. Mannschaft in eigener Halle können sich wohl nur die Älteren erinnern. Dabei spielten wir erstmals in der laufenden Saison in Bestbesetzung, wenn man mal von unserem Berliner Marsi absieht! Zählt man beide Spiele gegen Bamberg zusammen, dann haben wir 18:1 verloren! Da kann man dann shon davon sprechen, dass Bamberg die leicht bessere Mannschaft war 🙂

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Tom gewinnt „Breitlaturnier“ um den Walter Heller – Pokal

Nach zwei Jahren Zwangspause konnten wir endlich wieder unser beliebtes „Breitla“ – Turnier durchführen. Unter den 12 Teilnehmern gab es auch ein paar neue Gesichter und auch die ein oder andere Überraschung zu bestaunen. Nur eines hat sich seit nun mehr 13 Jahren immer noch nicht geändert. Der Name des Siegers heißt auch weiterhin entweder Tom oder Chris. Nach drei Siegen in Serie von Chris war heuer Tom wieder einmal an der Reihe. Georg konnte hingegen seinen Titel im Doppel verteidigen, zusammen mit seinem Partner vom Zufallsdoppel, Philipp Weiß.

Gespielt wurde zunächst in zwei Gruppen, wovon sich die vier Besten für´s Viertelfinale qualifizierten. In der Gruppe A war natürlich Chris das Maß aller Dinge. Allerdings leistete er sich zwei Satzverluste. Der eine war gegen seinen Vater Heinz, wahrscheinlich um den Familienfrieden zu wahren 🙂 Der andere war gegen den „Berliner Bären“ Marsi, welcher in den letzten Jahren immer zu den Mitfavoriten auf Platz zählte 🙂

Marsi sicherte sich mit nur einer Niederlage den zweiten Platz, vor dem Tüschnitzer Jose Mourinho, Thomas Angles. Thomas ließ immerhin Heinz und den ganzjahres – Breitlaspieler Uli hinter sich! Heinz, der in jedem Match mindestens einen Satz gewann sicherte sich den letzten Finalplatz. Für Uli reichte es leider nur zum fünften Rang. Weil Horst heuer erstmals aus gesundheitlichen Gründen fehlte, war Helmut Fischer bei seinem ersten Breitlaturnier der älteste Teilnehmer. Auch wenn es in der Gruppe nur zu Platz sechs reichte, entwickelte er ein gutes Gefühl für den „Sandpapier“ – Schläger und machte später im Doppel noch von sich reden.

Marsi verlängerte seinen Heimataufenthalt um dabei zu sein

Tabelle Gruppe A

  1. Christopher Sladek 5:0 / 15:2
  2. Marcel Förtsch 4:1 / 13:5
  3. Thomas Angles 3:2 / 9:9
  4. Karl-Heinz Sladek 2:3 / 10:11
  5. Uli Murrmann 1:4 / 6:12
  6. Helmut Fischer 0:5 / 1:15

Keine große Überraschung gab es an der Spitze der Gruppe B. Hier setzte sich erwartungsgemäß Tom ungeschlagen als Gruppensieger durch. Bis zum letzten Spiel blieb er dabei ohne Satzverlust. Auch gegen seinen letzten Gruppengegner Philipp führte er schon mit 2:0 Sätzen, als dieser plötzlich aufdrehte und Tom in ernsthafte Schwierigkeiten brachte. Doch dort hatte Tom wieder alles im Griff und behielt seine weiße Weste. Zweiter wurde aber nicht etwa Philipp sondern Georg, der sich nur gegen Tom geschlagen geben musste. Nach starken Auftritten gegen Philipp (3:0) und Dieter G. (3:1) berichtet die Presse bereits von einem neuen Stern am Breitlahimmel.

Georg hatte Philipp im Griff

Neben Tom hatte Georg nur gegen seinen Mannschaftskollegen Dieter Haaf ernsthafte Probleme. Erst im Entscheidungssatz konnte er ihn mit etwas Glück bezwingen.

Dieter war schon ein anderes Kaliber als Philipp

Philipp der zwischenzeitlich um das Weiterkommen in der Gruppe B ernsthaft Sorgen machte, sicherte sich dann doch noch Platz drei. Den letzten Finalplatz ergatterte sich Dieter G., der es bei 2:3 Punkten immerhin auf ein ausgeglichenes Satzverhältnis brachte. Der andere Dieter (Haaf) hatte heute nicht das Glück auf seiner Seite. Immer wenn es eng wurde machte der Gegner den Punkt. Paradebeispiel war das Match gegen Georg, als er nicht nur kein glück hatte sondern auch noch Pech hinzu kam 🙂 Edgar Schaller, ein weiteres neues Gesicht in der „Breitlafamilie“, konnte zwar keinen Satz gewinnen, war aber in jedem Match ein ernstzunehmender Gegner.

Tabelle Gruppe B

  1. Thomas Förtsch 5:0 / 15:2
  2. Georg Zipfel 4:1 / 12:6
  3. Philipp Weiß 3:2 / 11:9
  4. Dieter Gawert 2:3 / 9:9
  5. Dieter Haaf 1:4 / 6:12
  6. Edgar Schaller 0:5 / 0:15

Im Viertelfinale wurde zunächst Chris seiner Favoritenrolle gegen Dieter G. gerecht. und hatte beim 3:0 alles im Griff.

Dieter musste seine Trainingsjacke gegen Chris nicht ausziehen, denn das ausziehen der Jacke hätte länger gedauert als das Match 🙂

Wesentlich spannender verlief die Partie zwischen Marsi und Philipp. Nachdem sich Philipp immer besser mit den Sandbelag – Schläger anfreundete, war er für Marsi durchaus eine Herausforderung. Die starke Defensive von Marsi gab letztlich den Ausschlag für den knappen Sieg im Entscheidungssatz.

Die Berliner Mauer steht doch noch

Ein Match auf Augenhöhe war die Begegnung zwischen Georg und Thomas A. . Beide schenkten sich über vier Sätze nichts. Am Ende hatte Georg die Nase vorn, weil neben einer bärenstarken Abwehr auch seine Angriffsbälle das Salz in der Suppe waren.

Ein Kampf um jeden Zentimeter zwischen Georg und Thomas

Auch das letzte Viertelfinalspiel zwischen Tom und Heinz war nicht so klar wie erwartet. Neben Chris konnte Heinz nämlich auch Tom einen Satz abluchsen, weshalb Tom schon alles aus sich herausholen musste, um schließlich ins Halbfinale einzuziehen.

Guter Auftritt von Heinz gegen den späteren Sieger

Im ersten Halbfinale traf Chris auf Marsi. Wie schon in der Gruppenphase war es kein leichtes Match für den Titelverteidiger. Während Chris eine Angriffswelle nach der anderen startete, stand Marsi hinten wie eine Wand. Am Ende verfehlte „The Wall“ nach einem harten Kampf nur hauchdünn den Entscheidungssatz und musste Chris zum Einzug ins Finale gratulieren.

Hochklassiges Sandpapier – Tischtennis zwischen Chris und Marsi

Zum zweiten mal an diesem Abend trafen auch Georg und Tom aufeinander. Und auch diesmal kam Tom mächtig ins Schwitzen. Zwar gewann Tom noch einmal mit 3:0, doch alle Sätze waren denkbar knapp. Wenn seine steile Entwicklung so weiter geht, dann könnte Georg durchaus in den nächsten Jahren in das duell zwischen Chris und Tom eingreifen.

Tom konnte den Herausforderer Georg noch einmal abwehren

Gemäß nach dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ lautete die Endspielpaarung Chris gegen Tom. Nach dem ersten Satz sah es so aus als könnte Chris seinen vierten Sieg in Folge holen, denn tom hatte beim 11:4 keine Chance. Doch danach wendete sich das Blatt. Tom brachte immer mehr Angriffsbälle von Chris zurück und steigerte sich in einen echten Spielrausch. Schließlich konnte er das Spiel 3:1 für sich entscheiden und Chris als Pokalsieger ablösen.

Aber es wurde auch noch Doppel gespielt. Hier verteidigte Georg seinen titel zusammen mit seinem Partner vom Zufallsdoppel, Philipp. Gegner im Finale waren doch etwas überraschend Thomas F. und Helmut, die sich mit Siegen gegen Chris/Edgar sowie Uli/Dieter D.. ins Finale spielten. Georg und Philipp räumten mit Thomas A. und Marsi zunächst zwei Mitfavoriten aus dem Weg, bevor sie mit einem Sieg gegen DieterH. und Heinz den Sprung ins finale schafften.

Helmut und Tom harmonierten perfekt als Doppel
Das Qualifikationsspiel zwischen Georg/Philipp und Marsi/Thomas hätte auch durchaus das Endspiel sein können

Ergebnisse Doppel

Qualifikation: Helmut/Tom – Edgar/Chris 3:0

Georg/Philipp – Thomas/Marsi 3:1

Halbfinale: Helmut/Tom – Uli/Dieter G. 3:1

Georg/Philipp – Dieter H./Heinz 3:1

Finale: Georg/Philipp – Helmut/Tom 3:0

Die Kombi aus Vorstand und Getränkewart war nicht zu schlagen

Nach drei Jahren war es so weit: die Vereinsmeisterschaft der Standard-Doppel um den Holdemar Wagner – Pokal konnte wieder stattfinden. Auch dieses Turnier war das etwas andere Turnier, denn aus den ersten drei Mannschaften hatten insgesamt lediglich zwei Doppel gemeldet, wobei die Erste aus verschiedenen Gründen vollständig durch Abwesenheit glänzte. Auch hier galt also wieder: „DIE Chance für die Anderen“ – und die Mannschaften vier bis sechs traten mit sage und schreibe vier Doppelpaarungen an – das hat es seit Bestehen dieses Turniers noch nie gegeben. Aber auch ein Zeichen dafür, dass in unserem Verein die Mischung passt und die Begeisterung durch den Zuwachs von „Prominenz“ in der zweiten Hälfte der Rangliste deutlich gestiegen ist.

Die Stockerl-Besetzer
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