Toni hat´s schon wieder getan … und ist zum zweiten Mal Holdemar Wagner Handicap-Meister

Kurz zur Erinnerung: im letzten Jahr hatten wir den Modus für unsere Vereinsmeisterschaft der Standard-Doppel (Holdemar Wagner-Pokal) in ein Einzel-Handicap-Turnier umgewidmet. Gespielt wird wie in den good old days auf zwei Gewinnsätze und bis 21 Punkte pro Satz. Pro 15 TTR-Punkte gab es für die „Hinterbänkler“ einen Punkt Vorsprung – max. 15 Punkte.
Das Ergebnis war damals ziemlich desaströs für unsere Vorzeige-Spieler, denn für alle war der 15-Punkte-Vorsprung einfach nicht aufzuholen. Nachdem der – sehr unkomplizierte – Vorschlag des Ehrenvorstands „Jeidä soll einfoch mid seinä folschn Händ schbill“ außer allgemeines Zähnegeklapper keinen Zuspruch fand, wurde halt einfach nur der maximale Vorsprung auf 13 Punkte eingedampft. Mit folgendem Ergebnis: Die Zahl der Teilnehmer sank von 11 auf 8 und von den ersten drei Mannschaften waren mit Michael, Heinz und Jonas gerade mal drei Akteure am Start. (Ein Schelm, der Böses dabei denkt 😬)

Ratespiel: Wer ist neu auf dem Siegerfoto im Vergleich zum Vorjahr?

Der Gaudi -und vor allem aber der Spannung tat das Ganze natürlich keinen Abbruch, denn etliche Spiele wurden erst knapp im Entscheidungssatz gewonnen. Insofern, war die kleine Regeländerung durchaus produktiv ABER letztendlich wiederholte sich am Ende doch das Ergebnis des Vorjahres, denn Toni ließ sich seinen Vorsprung heuer ganz und gar von keinem einzigen der Konkurrenten nehmen. Das eine Spiel, das er abgeben musste, war gegen Ingo – das einzige Spiel, in dem er selber einem 12 Punkte-Rückstand hinterherlaufen musste.
Überhaupt rückte das gesamte Teilnehmerfeld sehr viel enger zusammen, aus dem nur Toni mit seinen souveränen 13:4 Sätzen herausragte. Auf Rang zwei landete mit Edgar ebenfalls derselbe Spieler wie im Vorjahr mit 5:2 Spielen und 10:8 Sätzen. Lediglich Vorstand Jonas , der mit 20 Sätzen (11:9) das größte Arbeitspensum ablieferte, schaffte es, mit seiner schon fast an Sturheit grenzenden Ballsicherheit („Dä Boll muss nübä – egol wie“) zwei Mal einen deutlichen Rückstand aufzuholen sowie zweimal eine Führung ins Ziel zu bringen, und ergatterte mit 4:3 Spielen den 3. Stockerlplatz.

Dahinter lagen mit Ingo (4.), Mario (5.) und Heinz (6.) gleich drei Spieler mit 3:4 Spielen punktgleich und nur durch einen einzigen Satz getrennt – Mario hatte gegenüber dem Ehrenvorstand sogar nur durch direkten Vergleich einen Platz gewonnen, genauso wie Jana gegenüber Michael, die beide mit 2:5 Siegen und -4 Sätzen gleichauf lagen.

Fazit: Nach wie vor ein interessantes Turnier, und gerade für die hinteren Regionen unserer Rangliste die Möglichkeit, auch einmal zu Pokalehren zu kommen.
Die Spannung, sprich: die knappen Spielausgänge, nehmen zu.
Besonderes Mentaltraining: Führungen ins Ziel bringen und Rückstände aufholen.
…und eine Riesen-Gaudi ist es allemal ! (nicht nur wegen dem abschließenden Speis und Trank).

Mal gucken, ob im nächsten Jahr eine weitere kleine Regeländerung anstehen wird, um das ganze noch auf die Spitze zu treiben – oder wollen trotzdem alle mal mit ihrer „falschen Hand“ antreten?
Egal wie:

Schöö is beim TTC !

Mario gewinnt unseren „Preisbierkopf mit Hühneralarm“ !

Irgendwie war unser vierter vereinsinterner Preisbierkopf ein ganz seltsamer:
Endlose Diskussionen am Tag des Events um Teilnahme oder Nichtteilnahme sorgten bis zum Höhepunkt – nämlich einer Absage ganze fünf Minuten vor dem geplanten Start – beim Organisator Heinz für die ersten grauen Haare. Aber von wegen „Höhepunkt“: Nein, der kam erst noch, als nämlich Dieter G. aufgeregt mit der „Katastrophenmeldung“ auftauchte „Ich muss eschd nuch mein Nochbä seina Hünnä eifang. Die senn ausgerissn!“

Aber da war´s ja eh schon gelaufen, denn durch die kurzfristigen Absagen gab es keinen vierten Karter-Tisch wie sonst: der amtierende Bierkopfkönig hechtete nach seines Nachbarn Hühner (und kam übrigens später zurück mit stolzer Erfolgsmeldung: „Alla Hünnä widdä dou!“), der erste Bierkopfkönig aus 2023 Jürgen zeigte Einsatz zwischen den Kart-Tischen als Ordonanz und Heinz – ja der haderte zwar einmal mehr mit seinem Schicksal, erneut nicht mitkarten zu können. Aber dafür war ja dann die laufende Organisation viel entspannter, weil Jürgen und später dann auch noch Dieter G. fleißig mitwerkelten.

Die Gesichter spiegeln 1:1 den Spaß wider, den alle hatten – so viel Spaß, dass sogar unser diesjähriger „Nüssi“ Ingo (ganz links) mit aufs Foto wollte. Die bisherigen „Nüssis“ hingegen wollten bislang stets lieber anonym bleiben
Bierkopfkönig Mario I. mit seinen beiden Rittern Helmut und Albert.

Letztendlich war es einmal mehr ein super Abend für alle Beteiligten mit interessanten Kart-Runden, einem bis zur letzten ausgespielten Karte spannenden Kampf um die TTC-Bierkopfkrone, einem Pseudo-„Nüsskarter“ , der sich ganz am Ende fast wie der Sieger fühlte (Edgar), weil es doch noch einen echten „Nüsskarter“ gab (Ingo), der wohl für die verspätete Überbringung der Absage vom Karter-Gott (den der Ehrenvorstand heimlich informiert hatte🧐) gnadenlos mit 0 gewonnenen Sätzen „bestraft“ wurde 😋.

Albert hingegen marschierte mit eindrucksvollen 3:0 Sätzen durch die erste Runde, dicht gefolgt von Mario, der ebenfalls eine weiße Weste bewahrte und nur zwei Spielpunkte hinter dem Führenden lag. Helmut, Matthias (Lucky und Reiner folgten auf den Rängen 3-5 mit jeweils zwei gewonnenen Sätzen.

In Runde zwei mit neu ausgelosten Tischbesetzungen gab es ein noch nie da gewesenes ausgeglichenes Rundenergebnis, denn gleich neun der zwölf Karter konnten zwei Satzgewinne verzeichnen während Reiner, Ingo und Edgar leer ausgingen.
Für Mario und Albert bedeutetes das Satzgleichheit mit jeweils 5 Siegen, aber Mario konnte Albert im allerletzten Satz des Abends durch einen deutlichen 21:9 Satz-Sieg nach Spielpunkten klar überholen und Helmut verteidigte seinen dritten Platz aus Runde eins als bester Zwei-Punktespieler durch zwei weitere Satzsiege in Runde zwei.

Mit Speis und Trank, Sachpreisen für jeden, jeder Menge guter Laune und einem Pokal für den neuen Bierkopfkönig Mario I. war unser vereinsinterner Preisbierkopf – auch mit nur drei Tischen, weil einige Stammkarter bedingt durch „höhere Gewalt“ gefehlt hatten – – wieder eine feine Sache, die schon jetzt nach nur vier Veranstaltungen die besten Karten hat, um beim TTC ein weiteres „Kult-Event“ zu werden – wenn es in den Köpfen der Teilnehmer nicht sogar schon eines geworden ist.

Schöö is beim TTC!

11. Hobby-Turnier: Tobias Kirschner ist doppelter Pokalsieger / Ute Liebermann zum vierten Mal in Folge Damen-Siegerin

Vorstand Jonas konnte diesmal vier Herren, vier Damen und drei Jugendliche im Tüschnitzer MZH begrüßen. Ein Novum: mit Harry Neuhaus (das ist der Bruder der Siegerin, die beide direkt aus dem Ski-Urlaub zum Tüschnitzer Hobby-Turnier fuhren) kam mit dem Anfahrtsweg aus Düsseldorf der – Stand heute – „Rekordreisende“ nach Tüschnitz.

Spaß war Trumpf – und einmal mehr waren die Kleinen die ganz Großen
Weiterlesen

4. Winter-Boule : Frängy I. hat es schon wieder getan!

“ Hey wir woll´n die Eisbär´n seh´n – oo – oo – oo – o – o, denn unser Leben wär so leer ohne Bär´n – wir ham die Eisbär´n so gern“.

Dieser Song der Kultband Puhdys ist auch heute aktueller denn je, denn wer 13 solcher Eisbären bewundern wollte, der konnte das im Januar bei unserem jährlichen Winter-Boule-Turnier tun – beim „Rob“ in Langstodt, auf Bahnen, wie sie die Natur geschaffen hat.
Manch einer meint ja, dass es eine leichte Art von Selbstverstümmelung sei, bei Minusgraden draußen Boule zu spielen – wir meinen: „Nein, das ist schlichtweg BEGEISTERUNG !“

Die dou senn oogedreidn. Amol säh, wer om end nuch lachd…
Weiterlesen

Jannik ist Vereinsmeister 2026

Nachdem er im Vorjahr maximal unglücklich – nämlich wegen eines einzigen Satzes – am Titel vorbei geschrammt ist, hat Jannik diesmal – und auch erstmals – zugeschlagen. Zwar fehlten mit Chris und Philipp zwei ebenbürtige Titelanwärter, aber das soll die Leistung und den verdienten Erfolg von Jannik keinesfalls schmälern – denn geschenkt wurde ihm weiß Gott nichts, aber er war auch einfach mal an der Reihe!

Sie haben gut lachen – und Turnierleiterin Corina hatte sie alle im Griff

Mit Jannik, Tom und Michael waren zwar scheinbar und auf dem Papier die drei Pokalplätze von vornherein vergeben, aber da gab es schon noch den einen oder anderen „Hinterbänkler“, der seine Chance witterte, vielleicht doch noch auf dem Stockerl zu landen.

Weiterlesen