Tüschnitz stellt den Maibaum auf und räumt zam

Nach der Corona-Pause hat sich die Gemeinschaft Tüschnitzer Vereine (GTV) nun wieder zusammengefunden und zum einen nach dreijähriger Pause wieder eine sehr gut besuchte Maifeier organisiert, an der wiederum traditionell der Maibaum aufgestellt wurde, und zum anderen zwei Wochen später die Tüschnitzer Flur vom Unrat gesäubert – also zamgeräumt.

Natürlich war auch der TTC wiederum stark vertreten und im folgenden geben wir ein paar Impressionen von den kürzlichen erfolgreichen Wiederbelebungsaktionen der Tüschnitzer Dorfgemeinschaft.

Die kleinen und großen Helfer*innen bei der „Zamräumaktion“ mit der erzielten „Beute“.
Zur Belohnung gab es anschließend für alle eine leckere Brotzeit.
Eine „bunte Mischung war da auf dem Weg

Schön, dass alles trotz langer Pause auf Anhieb wiederum geklappt hat und insbesondere geht der Dank an alle großen und kleinen Helfer*innen, dem sich auch Bürgermeister Bernd Rebhan gern anschloss.

Gleich geht´s luos
Hau ruck! – Feueweh zerr ooh!
Dou steht ä widdä !
Ouwe dä Maibaam is niä alles…
…dou wän aa Kugln gschmissn und…
…Schochfigurn geruckt
Ja, auf´m Tüschnitze Doofplatz is schö schöö!

Pressebericht Boule

Die Freiluftsaison steht vor der Tür und während die Tischtennis-Spielserie bei den stark steigender Corona-Inzidenzen und der damit verbundenen Spielausfälle bzw. -verlegungen verzweifelt ihr Ende sucht, stehen die Boule-Freunde schon in den Startlöchern und klappern mit den Kugeln.

Für diejenigen unter Euch, die den kürzlichen Pressebericht nicht gelesen haben: hier kommt er nochmal auf unserer Homepage. Unser herzlicher Dank gilt Alexander Müller, der den Bericht verfasst und auch das Foto geschossen hat.

Man sieht sich.

Fränkischer Tag  Kronach

23.03.2022

Ein kommunikativer Sport

Freizeit  Der TTC Tüschnitz bietet auf der landkreisweit einzigen Boulebahn jeden Samstag Spielmöglichkeiten an.

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Karl-Heinz Sladek (links) und Wolfgang Franz sind vom Boulespiel begeistert. Bei der Punktevergabe kommt es oft auf Millimeter an. Foto: Alexander Müller

Wenn sich zwischen März und Oktober am Samstagnachmittag Spielbegeisterte ab 15 Uhr rund zwei Stunden lang am Tüschnitzer Dorfplatz treffen, vereint sie die Freude am Boulespiel. Auf der vor 20 Jahren von der örtlichen Vereinsgemeinschaft geschaffenen, landkreisweit einzigen Anlage rollen dann die 700 Gramm schweren Stahlkugeln.

Der Tischtennisclub, der seit 60 Jahren an den grünen Platten oberfrankenweit erfolgreich unterwegs ist, hat 2019 eine eigene Boule-Sparte gegründet. Auch wenn die Pandemie die Aktivitäten phasenweise gebremst hat, finden sich doch regelmäßig fünf, sechs Interessierte zusammen, die auf der Sandbahn gemeinsam spielen.

Nun möchten TTC-Vorsitzender Karl-Heinz Sladek und Spartenleiter Wolfgang Franz mehr Interessierte gewinnen und zugleich auf die Freizeitanlage im Tüschnitzer Ortskern hinweisen, auf der auch Schach und Tischtennis gespielt werden kann.

Beim Boule jedenfalls, das auch als Petanque und in seiner italienischen Variante als Boccia bekannt ist, geht es für zwei Mannschaften darum, insgesamt sechs Kugeln auf dem vier mal 15 Meter großen Spielfeld möglichst nahe an eine kleine Zielkugel, dem Schweinchen, zu platzieren. Den Reiz des Spiels machen viele taktische Möglichkeiten aus – so kann man gegnerische Kugeln wegschießen, die Lage des Schweinchens verändern oder es mit eigenen Kugeln schützen.

Boule ist ein kommunikativer Sport, aber auch einer, bei dem Respekt, Ehrgeiz und Zusammenhalt eine wichtige Rolle spielen. Die beiden TTC-Verantwortlichen können sich auch vorstellen, dass Geflüchtete Gefallen an dem Freizeitsport und so leicht neue Kontakte finden könnten. Weitere Informationen gibt es bei TTC-Vorsitzendem Karl-Heinz Sladek (Telefon: 0160/7134714), bei Spartenleiter Wolfgang Franz (Telefon: 0176/23520305) oder unter www.ttc-tueschnitz.de.

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