Die Bouler beim Volkacher Mainschleifenturnier

Text und Fotos von Wolfgang Franz

Die Volkacher Mainschleifenbouler luden wieder mal zu einem verbandsoffenen Bouleturnier ein. Nachdem wir schon vor zwei Jahren dort teilnahmen, haben sich Andy, Frank, Klaus und Wolfgang auf Weg nach dem schönen Weinort Volkach begeben. 38 Boulisten, die teilweise in der Bezirksliga und gar in der Boule-Landesliga spielten, trafen sich auf dem Weinfestgelände.  Aus dem dichten Laub am Boden schaufelten die örtlichen Bouler die Spielbahnen frei. Gespielt wurde ‘ terra libre‘, d. h. wie der Boden gewachsen war. Nach anfänglichem Nieselregen folgte starker Wind, bis nach 14 Uhr die Sonne etwas Wärme in den Tag brachte. 

Gleich geht´s los. Musikpavillon mit Boule statt Musik

Von der spielstarken Konkurrenz wurde wir Hobbyspieler sehr herzlich aufgenommen. Man kannte sich teilweise von früheren Turnieren. Schnell war der Kontakt hergestellt und die mitgebrachte Verpflegung sowie das Kaiserhöfer Bier boten die Basis für einen regen Tauschhandel. Wolfgangs mitgebrachter heißer Glühwein fand bei einigen Boulerinnen reißenden Absatz, die sich ihrerseits mit selbstgebackenen Apfelkuchen revanchierten. Aber so ist es in der Boule-Gemeinde.

Unsere vier Muske- (Boule-) Tiere des TTC

Gespielt wurden 5 Durchgänge, bei denen jeweils die Spielpaarungen neu ausgelost wurden.  Während wir vor Ort eine Runde in 45 Minuten abschließen, ließen sich die Profis Zeit mit dem ‘ Lesen der Bahn ‘ ‚ der Besprechung der Spieltaktik sowie dem gesamten Ablauf, so daß eine Aufnahme dann bis zu 1,5 Stunden dauerte. Aber für uns auch die Gelegenheit, Tipps und Tricks von den Profis abzuschauen.

Boulen auf „Bahnen“ wie die Natur sie schuf

Doch auch wir konnten zeigen, daß unser bisheriges Spiel sich sehen lassen kann. So konnten Frank und Klaus je drei  der fünf  Durchgänge für sich entscheiden, während Wolfgang auf zwei Siege kam und Andy leider nur einen Satz gewann. Damit lagen wir im Gesamtergebnis im oberen Mittelfeld und rangen den Profis manchen Achtungserfolg ab.

Hä – wu iisn des Säula?

Gegen 17.30 Uhr traten wir dann teilweise erschöpft, aber glücklich und sehr zufrieden und mit neuen Erfahrungen versehen die Heimreise an.

Nächstes Jahr heißt es dann in Volkach wieder : Allez Boule