Vorstand Jonas konnte diesmal vier Herren, vier Damen und drei Jugendliche im Tüschnitzer MZH begrüßen. Ein Novum: mit Harry Neuhaus (das ist der Bruder der Siegerin, die beide direkt aus dem Ski-Urlaub zum Tüschnitzer Hobby-Turnier fuhren) kam mit dem Anfahrtsweg aus Düsseldorf der – Stand heute – „Rekordreisende“ nach Tüschnitz.

David, Maxl und Joshua Maier, der mit Opa Alfred aus Nordhalben antrat, mischten bei den vier Damen mit (natürlich mit separater Pokalwertung) und die vier Herren spielten auf den – zunächst überraschenden aber durchaus sinnvollen – Vorschlag von Harry hin erstmals eine Doppelrunde aus. Wir sind ja schließlich flexibel. Das Ergebnis war dann zwar dasselbe wie in einer Einfachrunde, aber die Herren waren zumindest bis zum Ende der Damen/Jugend-Konkurrenz erstmal beschäftigt.
Jedenfalls ließ Tobias gar nix anbrennen und holte sich äußerst souverän den Pott vor Alfred Lunk, Harry Neuhaus und Alexander Noll.

Viel spannender ging es bei den Damen zu:
Hierbei mischte der Youngster Joshua (10 Jahre alt) kräftig mit, besiegte seine beiden Jugend-Gegner David und Maxl,. die dieses Hobby-Turnier als willkommenes Training nutzten, ziemlich klar; ja- er wurde sogar in der Gesamtwertung am Ende Dritter, punktgleich mit Uli Weiß, aber mit dem besseren Satzverhältnis.
Top-Favoritin Ute verlor auch bis zum allerletzten Spiel gegen Simona keinen einzigen Satz und alles „drohte“ zu laufen „wie üblich“ – aber diesmal schien das direkte Aufeinandertreffen der beiden besten Damen der letzten vier Jahre doch etwas anders zu laufen, denn Simona führte durch verbessertes Spiel und schöne Angriffsbälle klar mit 2:0 Sätzen. Irgendjemand muss dann aber wohl irgendeinen Hebel umgelegt haben, denn ab Satz drei ging plötzlich nicht mehr allzu viel – oder war es die im Tischtennissport viel zitierte „Angst vorm Gewinnen“ – oder auch schlicht und ergreifend die nie aufgebende Ute, die bis zum Umfallen kämpfte und tatsächlich auch bei ihrer vierten Teilnahme den vierten Sieg einfuhr?
Jedenfalls blieb auch dieses Mal für Simona der zwar gute, aber bereits halt zum vierten Mal in Folge „nur“ Rang zwei vor Roula Nasser Agha.

Am Ende wurden auch noch Doppel im KO-System ausgespielt, für die der anwesende und wieder als viel beschäftigter Zählrichter agierende Jürgen nach einer Barfußeinlage dann doch lieber seine Sportschuhe von daheim holte und mit seiner Uli das sechste Doppel bildete.
Außer Simona und Roula Nasser Agha waren alle Doppel auch tatsächlich richtige Familiendoppel, bestehend aus Geschwistern, Opa/Enkel, Ehepartner oder Angeheirateten.
Das Endspiel bestritten dann Tobias und Alexander gegen Ute und Harry. Hier zeigte sich Tobias, der in grauer Vorzeit irgendwann mal in einer Jugendmannschaft des TTV Altenkunstadt gespielt hatte, als der entscheidende gewinnbringende Faktor und die beiden gewannen dieses Endspiel in 3:1 Sätzen. So hatte auch Partner Alexander Noll noch ein schönes Erfolgserlebnis, der zwar kein Einzel gewinnen konnte, aber letztendlich dafür im Doppel ganz oben stand.
Vorstand Jonas und Turnierleiter Heinz wiesen noch einmal ausdrücklich auf die mittlerweile mehrfach nachgewiesene positive Gesundheitswirkung des TT-Sports hin und luden die Teilnehmer ein, auch mal am Hobby-Training teilzunehmen.
Ebenso stehe hier nicht der Sieg im Vordergrund, sondern schlicht und ergreifend erstens der Mut, überhaupt teilzunehmen, zweitens der Spaß an der Sache und drittens durch die Bewegung auch was für den Körper getan zu haben.
Alle Teilnehmer hatten viel Spaß in der Halle (trotz des schönen Wetters draußen) – und schließlich gab es ja auch Kaffee mit leckeren selbst gebackenen Kuchen und – naja, unser Kühlschrank ist ja auch immer voll mit Kaltgetränken.
Außerdem konnte sich jeder Teilnehmer auch noch was aus den bereit gestellten Sachpreisen aussuchen, so dass wirklich niemand mit leeren Händen nach Hause gehen musste

Schöö is beim TTC !!!