“ Hey wir woll´n die Eisbär´n seh´n – oo – oo – oo – o – o, denn unser Leben wär so leer ohne Bär´n – wir ham die Eisbär´n so gern“.
Dieser Song der Kultband Puhdys ist auch heute aktueller denn je, denn wer 13 solcher Eisbären bewundern wollte, der konnte das im Januar bei unserem jährlichen Winter-Boule-Turnier tun – beim „Rob“ in Langstodt, auf Bahnen, wie sie die Natur geschaffen hat.
Manch einer meint ja, dass es eine leichte Art von Selbstverstümmelung sei, bei Minusgraden draußen Boule zu spielen – wir meinen: „Nein, das ist schlichtweg BEGEISTERUNG !“


Er hat den Spruch auf seiner breiten Brust schon wieder mit Leben erfüllt.
Beff und Uwe haben aber kräftig mitgeholfen.

das Schneeschippen…
Die durch Auslosung gebildeten sechs Teams aus aktiven Boulespielern des TTC sowie einigen Gästen traten auf drei Bahnen gegeneinander an. Boule-Chef Wolfgang nahm diesmal die Auslosung selbst in die Hand, um irgendwelchen „Zufälligkeiten“ vorzubeugen – aber was soll man sagen: Mit Frängy, Beff und Uwe gab es schon wieder ein Team, das auf dem Papier unschlagbar erschien.
Naja, aber wenigstens am Anfang war diesmal alles ganz anersch, denn nach 4 Durchgängen lagen gleich vier Teams mit jeweils 2:2 Spielen gleichauf. Erstmals in der Boule-Geschichte des TTC war wenigstens so etwas wie leichte Verunsicherung – oder waren es gar „Muffensausen“? – bei Frängy erkennbar.
War es etwa heute so weit? Erstmals kein Sieg für die „lebende Legende“???

Der letzte Durchgang musste also entscheiden; das tat er dann auch – aber wie!
Denn immer noch lagen drei Teams punktgleich mit jeweils 3:2 Siegen vorne – also musste das Kugelverhältnis entscheiden. Mit + 15 lagen dann Frängy, Beff und Uwe trotzdem knapp vorn vor Dirk und Chris (+12) sowie Helmut und Klaus (+11).
Knapper geht´s wirklich nimmer – bloß blöd für die Jäger seiner Majestät, dass am Ende wieder kein Thronsturz herausgekommen ist.
So langsam entwickelt sich das ganze für die Tüschnitzer Boulisten fast zu einer Existenzfrage: Wann und, wenn ja, wem gelingt es endlich, diese „living legend“ vom Thron zu stoßen“?
Um Missverständnissen vorzubeugen: Natürlich haben die Drei auch – zwar glücklich aber natürlich verdient gewonnen, denn wer auf solchen unberechenbaren Naturbahnen gewinnt braucht neben dem notwendigen Quäntchen Glück (Losglück, Ast-, Wurzel-, Buckel- und Blätterglück etc.) sicherlich auch das richtige Händchen, um z.B. beim Wegschießen der gegnerischen Kugeln tatsächlich auch zu treffen.



Jedenfalls hatten alle wieder ihre Super-Gaudi – beim Spielen, beim Kugel wärmen, bei Speis und Trank – und beim „afdeäbuhl – Gewaaf“ in „dä warma Hüddn fen Rob“.
Außerdem gab es neben dem Siegerpokal auch Sachpreise für alle zu gewinnen, so dass keiner mit leeren Händen nach Haus gehen musste.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Boule-Event – dann allerdings im Sommer und vielleicht in Badehosen ?! 😍
Schöö is beim TTC !