Nachdem er im Vorjahr maximal unglücklich – nämlich wegen eines einzigen Satzes – am Titel vorbei geschrammt ist, hat Jannik diesmal – und auch erstmals – zugeschlagen. Zwar fehlten mit Chris und Philipp zwei ebenbürtige Titelanwärter, aber das soll die Leistung und den verdienten Erfolg von Jannik keinesfalls schmälern – denn geschenkt wurde ihm weiß Gott nichts, aber er war auch einfach mal an der Reihe!

Mit Jannik, Tom und Michael waren zwar scheinbar und auf dem Papier die drei Pokalplätze von vornherein vergeben, aber da gab es schon noch den einen oder anderen „Hinterbänkler“, der seine Chance witterte, vielleicht doch noch auf dem Stockerl zu landen.
Die Abonnement-Teilnehmer Chris, Philipp und auch Jonas fehlten diesmal leider, sonst wäre es mit 20 TTC-lern eine historische Rekordbeteiligung geworden. So waren immerhin satte 17 Teilnehmer am Start, die zweitbeste Beteiligung ever. 12 Teilnehmer aus den Mannschaften 4 – 8 machen deutlich, dass beim TTC gute Stimmung herrscht und es nicht „nur“ ums gewinnen geht, sondern um Training, Gemeinschaft und a bissla a Gewaaf.
Große Überraschungen in der Vorrunde gab es zwar nicht, aber ein paar kleine schon, zB. , knöpfte gleich im allerersten Spiel des Tages unser Youngster Toni dem übermächtigen Michael den ersten Satz ab, unser talentierter Wiedereinsteiger Kevin setzte sich unerwartet glatt mit 3:0 gegen unseren einzigen „Mr. Ditzi Antitop“ durch und Mediencoach Thomas A. wurde in einem hochspannenden Match von unserer „Rettl“ niedergemöhrt (manche nennen es auch „abgeschossen“ 😂).
Für die Endrunde qualifizierten sich neben den Gruppensiegern Michael, Jannik, Emi und Tom die jeweils Gruppenzweiten Heinz, Dieter G., Georg – und Kevin aus der sechsten Mannschaft.
In der Endrunde wurde die Spannung nur aufrecht erhalten mit den Fragen: „wer landet letztendlich auf Eins (Jannik, Michael oder Tom)?“ und „Schafft es einer der Underdogs, einen der nach TTR-Punkten dicksten Karpfen zu „schlachten“ , um selber sensationeller Weise noch auf einem Stockerlplatz zu landen?“ Emi als einer der aussichtsreichen Kandidaten erwischte allerdings nicht seinen besten Tag und verkackte gleich im ersten Spiel der Endrunde diese Chance mit einer relativen klaren Niederlage gegen den Ehrenvorstand – der wiederum ziemlich gut drauf war und auch gegen Tom nach einem starken Auftritt nur ziemlich unglücklich den kürzeren zog. Damit war auch die zweite Frage recht vorzeitig beantwortet, denn gleich in der zweiten Runde überraschte Kevin mit seinem einzigen Sieg in der Endrunde gegen Heinz eine „Sahne-Halbe-Stunde“ und zerstörte endgültig dessen Hoffnungen auf einen „Rentner-Stockerlplatz“ mit einem satten, aber in den Sätzen doch jeweils hauchdünnen 3:0.

Blieb noch die Frage nach dem Vereinsmeister: Tom holte sich gegen Michael seine in den letzten Jahren recht obligatorisch gewordene klare Niederlage ab während er anschließend Jannik alles abverlangte und dieser die volle Fünfsatzdistanz benötigte, um endgültig die Weichen Richtung Endspiel gegen Mannschaftskollegen Michael zu stellen. Dieses Endspiel der bis dato verlustpunktfreien Akteure gestaltete Jannik mit einem 3:1 deutlicher als erwartet für sich – und „König Jannik I.“ war geboren.

Aber das war noch nicht alles: Damit auch von den eigentlich Ausgeschiedenen wirklich keiner ausbüxte, wurde erstens allen Anwesenden eine Pizza versprochen UND wir spielten zweitens erstmals eine Trostrunde aus, deren Sieger sich ebenfalls auf einen Ehrenpreis freuen durfte. Und hier gab es tatsächlich eine faustdicke Überraschung: Youngster Toni befragte nämlich die KI „Wie spielt man erfolgreich gegen Antitop?“ und was soll man sagen: er sog die virtuellen Anweisungen noch mehr auf als die Tipps eines lebendigen Trainers (Trainer Heinz wurde auch schon sonderbar nachdenklich) – und gewann anschließend erstmals mit gerade mal 15 Jahren (rekordverdächtig) schon sein erstes Spiel gegen einen Materialspieler, in dem Fall gegen „Mr. Ditzi Antitop“ ; oder lag es vielleicht daran, dass sich die Turnierleitung etwas voreilig bei ihm entschuldigte für die „unglückliche“ Auslosung des Trostrunden-VF´s? Gereicht hat es für Toni dann doch nicht ganz, denn im Halbfinale gegen Mario war dann Schluss und Mario ergatterte sich im anschließenden Endspiel mit einem 3:1 gegen Reiner den Titel des ersten Trostrundensiegers.

Während Corina souverän die Turnierleitung managte und Dieter G. (G wie Getränkewart 🤓) für den Nachmittagskaffee und selbst gebackenen Kuchen sorgte, kümmerte sich Kevin um die Bestellung des Abendessens und Renate machte wieder klar Schiff in der Küche. So sorgte ein einwandfreies Teamwork einmal mehr für einen super gemeinschaftlichen Jahresauftakt.
Schöö is beim TTC !!!
Endrundenergebnisse:
1. Jannik 11:4 7:0
2. Michael 19:4 6:1
3. Tom 17:7 5:2
4. Heinz 11:14 3:4
5. Emrah 10:15 2:5
6. Dieter G. 9:18 2:5
7. Georg 6:17 2:5
8. Kevin 4:17 1:6
Bei der Vereinsmeisterschaft der Jugend gab es diesmal aus verschiedenen Gründen nur wenige Teilnehmer. Hier sicherte sich Toni im Schongang den Vereinsmeistertitel.
Aber auch hier gab es eine Besonderheit: um auch den Neulingen die Chance zu geben, einen Ehrenpreis zu erlangen, wurde erstmals der „Newcomer-Cup“ ausgespielt, dessen Sieger die drei Neuen in einer separaten Wertung ermittelten.
Hier war der Kleinste der Größte denn Maxl Kapler gewann beide Spiele gegen Bruder David und Leonie und belohnte sich mit seinem Mut zu einer von Anfang an offensiven Spielweise.
